Wie kann die Mischleistung eines Doppelschneckenextruders durch Anpassen der Pulverseitenzufuhr verbessert werden?
Es gibt viele Methoden zur Verbesserung der Leistung von Doppelschnecken-Compound-Extrudern, die Betreibern und Anlageningenieuren wohlbekannt sind. Aufgrund der Art dieser Informationen werden viele dieser Methoden jedoch nicht im Gerätehandbuch aufgeführt. Auch in Lehrbüchern und wissenschaftlichen Arbeiten werden diese Methoden generell nicht erwähnt. Die Beachtung kleiner Details kann jedoch einen großen Beitrag zur Steigerung der Extruderleistung leisten.

Pulverseitige Zuführung
Seitenzuführungen werden üblicherweise zur Zuführung von Füllmaterial in Doppelschneckenextruder verwendet. Viele Verarbeiter benötigen sehr hohe Füllstoffmengen, die tendenziell sehr niedrige Schüttdichten aufweisen. Das endgültige Füllvolumen wird von zwei Faktoren bestimmt:
1. Die Volumenzufuhrkapazität der Seitenzufuhr und die Volumenzufuhrkapazität der Hauptschnecke des Extruders. Die volumetrische Förderkapazität hängt vom freien Volumen der Seitenförderer- und Hauptschneckenschnecken sowie der Drehzahl dieser beiden Schnecken ab. Wenn im Test ein Material ohne den Widerstand der Hauptschnecke in die Lagertrommel fließen kann, kann die Materialfördergeschwindigkeit sehr gut erreicht werden. Wenn der Seiteneinzug direkt neben der Hauptschnecke angebracht ist, ist die Materialmenge, die die Hilfsschnecke aufnehmen kann, begrenzt. Daher verfügt die Hauptschnecke vorzugsweise über Gewindeelemente mit langer Steigung, die sich 2D-4D Längen stromabwärts der seitlichen Zufuhröffnungen erstrecken. Dadurch kann die Schmelze schnell durch die seitlichen Zufuhröffnungen fließen, wodurch die Aufnahme von Füllmaterial durch die Hauptschnecke maximiert wird. Wenn die Konstruktion der Wirtsschnecke zu einer Ansammlung des seitlich zugeführten Materials führt, wird dadurch die Menge des zugeführten Füllstoffs erheblich eingeschränkt.
2. Die Entlüftungskapazität, damit Gas aus dem Extruder abgeführt werden kann. Der Zweck des Auslasses besteht darin, ein leichtes Entweichen der Luft zu ermöglichen und gleichzeitig zu verhindern, dass viel Luft aus der Auslassöffnung entweicht. Die beste Konfiguration besteht darin, eine nach oben entlüftete Auslassöffnung vor der seitlichen Zufuhröffnung zu öffnen. Manchmal ist im oberen Teil der Seitenzuführung eine kleine halb-Schlitzentlüftung geöffnet.
3. Es sind noch einige weitere Faktoren zu berücksichtigen:
---Die Austasthöhe des Feeders
Idealerweise sollte die Förderschnecke so nah wie möglich an der Oberseite der seitlichen Förderöffnung montiert werden, um die Fallhöhe zu verringern. Wenn etwas flauschiges Material durch die Luft strömt, kann es sich mit Luft füllen, wodurch die falsche Dichte nach dem Fall deutlich geringer wird.
--- Feeder-Rührtyp.
Stellen Sie sicher, dass das Rührwerk in der Füllstoffzufuhr den Füllstoff nicht verflüssigt. Viele Rührwerkshersteller haben spezielle Rührwerke für die Füllstoffzuführung entwickelt. Der Akkumulator führt zusammen mit dem Füllstoff Luft in den Extruder ein. Ein oben offener Trichter erleichtert die Entlüftung. Wenn Ihr Futtertrichter mit Rutsche einen stabilen Deckel mit Rundrohr und eine flexible Verbindung zum Futterspender hat, ist eine Entlüftung wichtig.
---Der Trichterschacht sollte geerdet sein, um statische Elektrizität zu verhindern.
Einige Materialien erzeugen aufgrund von Reibung statische Elektrizität. Durch statische Elektrizität bleibt das Pulver an der Wand des Trichters hängen, was zu einem kuchenähnlichen Pulver führt. Eine einfache Lösung ist die Erdung.
--- Druckluftstrahler.
Bleibt der Biskuit bestehen, sind oft besondere Maßnahmen erforderlich. Trichterschüttler können verwendet werden, sie nehmen jedoch Platz ein und erfordern eine Installation. Eine Alternative besteht darin, einen Blaster mit einer Luftdüse an der richtigen Position im Schacht zu installieren, um den Kuchen zu blasen, bevor er wächst.






